Über mich

Automatisierung ist mehr als nur ein SPS-Programm.

Man muss verstehen, was in der realen Anlage tatsächlich passiert.

Wladimir Poljakov bei Verkabelungsarbeiten an einer Industrieanlage
Arbeit an einer Industrieanlage

Ich bin Wladimir Poljakov.

Ich arbeite in der industriellen Automatisierung, mit PLC-Programmierung, Inbetriebnahme, Modernisierung und Fehlersuche an Anlagen.

Meine Erfahrung kommt nicht nur vom Arbeiten am Computer. Über die Jahre habe ich sehr unterschiedliche Anlagen direkt vor Ort gesehen, Störungen gesucht, Inbetriebnahmen begleitet und praktisch mit Antrieben, Sensoren, industriellen Netzwerken, PLC, HMI und SCADA gearbeitet.

Deshalb betrachte ich bei einer Diagnose oder bei der Entwicklung einer neuen Steuerung nicht nur den einzelnen Controller, sondern die gesamte Anlage – von der elektrischen Seite und den Signalen bis zur Programmlogik und den realen Betriebsbedingungen.

10+Jahre praktische Erfahrung
3Jahre duale Ausbildung in Deutschland
100+Inbetriebnahmen von Frequenzumrichtern
20+Projekte mit Siemens TIA Portal

Mein Weg in der Automatisierung

Von der dualen Ausbildung und dem Service vor Ort über die Produktionsleitung zu eigenen Projekten.

  1. Berufsausbildung in Deutschland

    Dreijährige duale Ausbildung mit Theorie und laufender praktischer Arbeit.

  2. Arbeit an Industrieanlagen

    Praktische Arbeit an Produktionsanlagen, elektrischer Ausrüstung, Antrieben, Steuerungen und bei Inbetriebnahmen.

  3. Siemens / TIA Portal

    Zusätzliche Siemens-TIA-Portal-Weiterbildung am BFE Oldenburg und anschließender Einsatz von STEP 7 / TIA Portal in realen Projekten.

  4. Produktionsleitung im Betonwerk

    Als Produktionsleiter habe ich die Perspektive des Betriebs kennengelernt: wie zuverlässige Automatisierung, Stillstände und wartbare Technik den täglichen Produktionsablauf beeinflussen.

  5. Projekte und Modernisierung

    Programmierung, Diagnose und Modernisierung bestehender Produktionsanlagen, einschließlich älterer S5- / S7-Systeme.

  6. Poljakov Automation

    Heute liegt der Fokus auf industrieller Automatisierung, Diagnose, Modernisierung, Inbetriebnahme und technischer Remote-Unterstützung.

Nicht nur Programmierung

Gute Automatisierung beginnt nicht erst mit dem Öffnen von TIA Portal. Bevor ein Programm geändert wird, muss man den Stromlaufplan, die Funktionsfolge der Anlage, Sensorsignale, Antriebe, Verriegelungen, industrielle Kommunikation und die realen Betriebsbedingungen verstehen.

Deshalb arbeite ich bei Bedarf direkt an der Anlage: Ich analysiere Signale, prüfe Ausrüstung, begleite Inbetriebnahmen und suche gemeinsam mit dem Personal des Kunden nach der tatsächlichen Ursache eines Problems.

Viele Einsätze begannen in dem Moment, in dem die Anlage bereits stillstand und keine Zeit für unnötiges Raten blieb. Genau diese Praxis hat mir beigebracht, ruhig, systematisch und ohne zufälligen Komponententausch zu arbeiten.

Wenn die Ursache nicht offensichtlich ist, muss man nicht nur das Programm sehen, sondern die ganze Technik dahinter.
Rollenförderer und Anlagenkomponenten der Verpackungslinie in Ischewsk
Ischewsk · Verpackungslinie und Rollenförderer
Hafenkran aus dem Projekt zur Modernisierung der Steuerung
12-t-Hafenkran · Modernisierung und Inbetriebnahme

Wie ich arbeite

Von der Ursachenanalyse bis zur nachvollziehbaren Dokumentation und sauberen Übergabe an den Kunden.

  1. Zuerst die Ursache verstehen

    Nicht wahllos Komponenten tauschen, sondern herausfinden, welche Signale, Bedingungen oder Bauteile den Betrieb verhindern.

  2. Die gesamte Anlage betrachten

    Programm, elektrische Ausrüstung, Antriebe, Sensoren und Mechanik werden zusammen betrachtet – nicht isoliert.

  3. Funktionierendes erhalten

    Bei Modernisierungen berücksichtige ich, was zuverlässig weiterverwendet werden kann. Ein Komplettaustausch ist nicht immer erforderlich.

  4. Mit vollständiger Dokumentation übergeben

    Aktuelle Schaltpläne, Programme, Erläuterungen und Änderungsstände gehören zum Ergebnis. Für Prüfung und Aufbereitung nehme ich mir Zeit, damit der Kunde die vollständige Dokumentation der ausgeführten Arbeiten erhält.

  5. Nach dem Start ansprechbar bleiben

    Bei geeigneten technischen Voraussetzungen lassen sich spätere Rückfragen und Diagnoseaufgaben remote bearbeiten.

Womit ich arbeite

Steuerung, Visualisierung, Antriebe und Kommunikation – von bestehender Technik bis zu modernen Lösungen.

SPS / PLC

Programme und Steuerungssysteme

Siemens S5S7-300 / S7-400S7-1200 / S7-1500ET200TIA PortalSTEP 7 Classic

HMI / SCADA

Bedienung und Visualisierung

WinCCBasic PanelsComfort PanelsWinCC UnifiedIPCSCADA

Antriebstechnik

Parametrierung und Inbetriebnahme

SiemensSEWSchneiderDanfossABBMitsubishiLenzeEmotron

Industrielle Kommunikation

Datenaustausch zwischen Systemen

PROFINETPROFIBUSModbusCANOPC

Engineering

Von der Aufgabe bis zur Übergabe

DiagnoseModernisierungInbetriebnahmeRemote-SupportDokumentation

Praxis­erfahrung in Deutschland

Ein wesentlicher Teil meiner beruflichen Erfahrung ist in Deutschland entstanden. Die duale Ausbildung und die anschließende praktische Arbeit haben mir beigebracht, Automatisierung nicht nur aus Sicht der Programmierung zu betrachten, sondern als vollständige ingenieurtechnische Aufgabe.

Wichtig sind für mich eine klare Programmstruktur, vollständige Dokumentation, die Möglichkeit zur späteren Diagnose und eine Lösung, die auch nach Projektende vernünftig betreut werden kann. Deshalb nehme ich mir Zeit für eine saubere technische Übergabe.

Eine technische Aufgabe?

Wenn eine Anlage gestartet, modernisiert oder die Ursache einer Störung gefunden werden soll, schildern Sie einfach die Situation. Ich prüfe die Ausgangsdaten und schlage einen geeigneten Weg vor – remote, vor Ort oder in mehreren Schritten.

— Wladimir Poljakov